Auf dem Luxemburger Weg, Theuern – Ebermannsdorf – Theuern

So frühlingshaft wie letzten Sonntag war es heute schon nicht mehr, eher grau, bedeckt und recht frisch. Auch Regen war uns prophezeit, doch der blieb aus. Abmarsch war in Theuern hinter der Kneippanlage. Am Ortsausgang der erste Anstieg über die Michelsbergstraße, dann auf Feldwegen mit Blick in die freie Landschaft gings Richtung Wolfsbach bis über die Staatsstraße zur Abzweigung Hofstetten. Hier kam man nach einer kleinen Anhöhe auf schönen Wald- und Wiesenwegen vorbei an den Jergler-Weihern und nach einigen Auf und Ab's nach Ebermannsdorf, direkt zum Schloss. Das Schloss Ebermannsdorf ist eine imposante Anlage, seit 1963 in Privatbesitz der Freiherrn von Eyb. Sonnengelb und weiß liegt es oberhalb des Ortes am Kirchberg. Auch die Johanneskirche, eine der beiden Ortskirchen ist Teil dieses Schloss-Ensembles. Über der Kirche thront die Ruine der ehemals stolzen Eberburg oder auch Ebernburg genannt, von der heute nur noch der 16 Meter hohe achteckige Bergfried erhalten ist. Nun mussten wir noch bis zum Ortsende in die Bergstraße zum Berggasthof. Nach unserer Mittagspause verlief die Route weiter auf freier Flur und nach Überquerung der Autobahn kamen wir auf den Luxemburger Weg. Dieser 7,5 km lange Wanderweg führt durch das Dreieck zwischen Haidweiher, Penkhof und Ebermannsdorf. Von der Eisenzeit (ca. 500 v. Chr.) bis hin zu den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde hier immer wieder Erzabbau betrieben. Der Abschnitt, den wir heute bewanderten, führte durch diese ruhige weitläufige Landschaft nach Lengenfeld und dann auf dem Fünf-Flüsse-Radweg zurück nach Theuern.

Das Wetter hat ausgehalten, war sogar angenehm und der kalte Wind zwischendurch hielt uns frisch und munter. Wieder eine schöne und heimatnahe Wanderung!  (CG)