Auf ins Birgland   -   Frankenhof – Sunzendorf – Frankenhof
Der Nebel verschwand schon auf der Fahrt nach Frankenhof und auch die Sonne zeigte sich bald.
Die heutige Route im Birgland – dem "bergigen Land" bei Sulzbach-Rosenberg, wo sich mehrere Ortschaften zur Gemeinde Birgland zusammengeschlossen haben – führte auf und ab über Forstwege, wunderbar weichen Laubboden und bemooste Waldwege. Es ging über den Vogelberg und weiter durch den herrlichen Wald, den die Sonne so hell und freundlich erscheinen ließ. Wieder aufwärts und es wurde felsig, zuerst die zahlreichen kleineren bemoosten Brocken, die wie grüne Maulwurfhügel aus dem Boden ragen, dann der Kuhfels, der höchste Punkt der landschaftlich so reizvollen Strecke. Die Abschnittsbefestigung Kuhfels ist eine abgegangene vor- und frühgeschichtliche Befestigungsanlage auf einem in ein Trockental ragenden Felssporn. Ein Stück des Erzweges windet sich hier als Pfad zwischen den Jurariffen hindurch und fordert auch entsprechende Vorsicht, besonders beim Abstieg auf dem nassen Laub. Es folgte der Rumpelfels und Buchenberg und schließlich der Talweg nach Sunzendorf. Im Gasthaus Laurer wurde uns regionaler Genuss mit sowohl einfachen als auch ausgefallenen Gerichten geboten. Allseits zufrieden und gestärkt machten wir uns auf den Rückweg, die Sonne hat sich inzwischen versteckt und die Wege waren nun doch recht aufgeweicht. Über Rothsricht und noch einen steilen Aufstieg im Forst Braunlohe kamen wir wieder nach Frankenhof – nach einer wunderschönen naturnahen Frischluft-Wanderung.

 

In der Frankenalb   -   von Förrenbach nach Kainsbach
Die Eingehtour zum Jahresanfang – unbeschwerlich und gemütlich. Und das noch bei mildem und trockenem Wetter. Ausgangspunkt heute war Förrenbach, das zu den bereits 1011 genannten Orten der Nordgaugrafschaft zählt, mit denen König Heinrich II. sein neu gegründetes Bistum Bamberg ausstattete. Am Ufer des Happurger Stausees führte unsere Rundwanderung entlang und über eine Anhöhe kamen wir zu dem wuchtig über den Friedhof Happurg ragenden Kriegerdenkmal. 125 in Stein gehauene Namen erinnern an die Männer, die in den beiden Weltkriegen den Heldentod starben. Auch der Dokumentationsort Happurg mit vielen bestürzenden Informationen über die KZ-Zwangsarbeit befindet sich hier oben. Diese düstere Seite des Platzes wurde aber aufgehellt durch einen herrlichen Blick auf das malerisch gelegene Hersbruck. Wieder abwärts ging es durch den Ort Happurg mit seinen vielen alten und wunderschön restaurierten Fachwerkhäusern. Gepflegte Wanderwege führten nun auf der anderen Seeseite weiter bis Kainsbach, wo wir in dem alteingesessenen Wirtshaus "Zur Linde" eine Mittagspause bei guter Hausmannskost einlegten. Die zarten Sonnenstrahlen, die sich inzwischen zeigten, lockten uns wieder raus und auf den Rückweg. Dann – wir waren ja gut in der Zeit – flickten wir auf der Heimfahrt noch einen Kaffeestop ein. In Fürnried im Gasthof Goldener Stern genossen wir noch die köstlichen Torten (fasten kann man ja ab morgen auch noch).