Wallerberg-Rundweg
Sehr verlockend sah das heute morgen nicht aus, es regnete bereits als man am Treffpunkt angekommen war. Trotz allem und auf ein paar blaue Himmelsflecken hoffend, fuhren wir nach Alfeld in die Fränkische Alb. Vom Ort aus ging es sogleich hinein in ein für die Albhochfläche typisches Trockental. Wir wanderten durch Wacholderheiden, einen Teil des Naturschutzgebietes Rinntal und durch einen sehr stillen und wunderschönen Landstrich, den Hutanger (kommt von "hüten") wo auch heute noch Schafherden weiden. Über kleinere Anstiege führte unser Weg nach Pollanden, dann teils durch Wald, teils auf Schotterwegen den Dürrnberg umgehend nach Wettersberg. Der April zeigte sich dabei in all seinen Facetten, abwechselnd kalter Wind, Regen, zaghafte Sonnenstrahlen, und auch Graupelschauer. Nach Wettersberg gings Richtung Süden, mit Ausblick über die Höhen und das Dorf Seiboldstetten. Auf Wegen durch Felder und Wald, über steile Pfade bergauf und durch abwechslungsreiches Gelände kamen wir nach Waller, und an Obstwiesen vorbei nach Lieritzhofen. Hier durften wir im Landgasthof Sörgel einkehren und ein wunderbares Mittagsmahl genießen.
Wir setzten unsere Rundwanderung fort, durch Wörleinshof, nach Nonnhof und dann wieder in den Wald – wild und urig auf schmalem Pfad über knorrige Wurzeln stets auf und ab. Fast in Alfeld angekommen, ging es nochmals aufwärts, durch die Wacholderheide und schließlich zu einem Kriegerdenkmal, wo wir mit einer fantastischen und inzwischen sonnigen Aussicht auf Alfeld und die umgebende Natur belohnt wurden. Danach gings auf einem kleinen Pfad nur noch steil hinab zum Ausgangspunkt.

 

Sonderbus nach Burglengenfeld zum Malerwinkel

 


Das Wetter war herrlich und der Bus voll besetzt. In der ehemaligen Residenzstadt Burglengenfeld teilte sich die Gruppe in Lang- und Kurzwanderer. Auf dem Malerwinkelweg folgten wir bei vollem Sonnenschein und sattem Grün ringsum zuerst dem Flusslauf der Naab, stiegen dann bergauf und hatten auf einem Pfad zwischen Buchen und Fichten immer wieder freie Blicke auf die Burg Lengenfeld und die Naab. Ein Hohlweg führte uns dann hinab nach Premberg. Über die Brücke wechselten wir zur anderen Seite der Naab mit ihren vielen Schwänen und Enten und wanderten nun auf dem romantischen Uferweg zurück nach Burglengenfeld. Mit einer Einkehr in den Gewölben des Gasthofes "Zum Burgblick" fand diese Sommerwanderung einen schönen Abschluss.

 

Kainsricht - Krickelsdorf

 

Ende April, ein Wetter, wie im Sommer.22 Grad, Sonne pur. Eine Wanderung durch blühende Obstbäume, sprießende Äcker und Wiesen. Dann wieder mal ein weiter Blick in die Oberpfälzer Landschaft.  Die Wanderung verlief einige Zeit auf dem ehemaligen Postweg von Nürnberg nach Prag, wobei wir einige Waldstücke durchquerten. Steil bergab ging es dann zu unserer Mittagseinkehr im urigen traditionsreichen Gasthaus zur Linde in Krickelsdorf. Im Garten, unter dem blühenden Lindenbaum.

 

 

Bayerischer Wald-Verein   -   90 Jahre Sektion Amberg
Die Gründung der Sektion Amberg des Bayerischen Wald-Vereins 1929 fiel in eine politisch schwierige Zeit. Bemerkenswert war daher, daß sich hierfür viele Mitglieder aus Politik, Gesellschaft und dem Mittelstand zur Verfügung gestellt haben. Aus kleinen Anfängen mit 10 Gründungsmitgliedern ist bis heute eine erfreuliche Mitgliederzahl gewachsen. Ist doch das Wandern nach wie vor eine wichtige und anerkannte Freizeitbeschäftigung.
Um den Gründungstag, den 18. April 1929, gebührend zu feiern, hat die Sektion Amberg heute unter der Federführung des 1.Vorsitzenden Rudolf Maier den Baum des Jahres, eine Flatterulme, gepflanzt.
Bei der Flatter-Ulme handelt es sich um eine Baumart, die durch den Verlust ihres natürlichen Lebensraums bedroht ist. Sie ist eine Charakterart der Hartholz-Auwälder und verdankt ihren Namen kleinen, in Büscheln an den Zweigen hängenden Blüten und Früchten, die deutlich langgestielt im Winde flattern. Für die Pflanzung wurde dazu ein besonders schöner Platz am Schanzlsteg gefunden.
Anlässlich dieses Jubiläums finden noch weitere Feierlichkeiten statt, nämlich am 14. Mai, dem "Tag des Wanderns" eine botanische Wanderung durch den ehemaligen Truppenübungsplatz Fuchsstein, sowie am 13. Juli ein Sommerfest auf dem Gelände des Wander- und Volkssportvereins am Karlsschacht.

 


Wolfsbach-Scharlmühle-Kulm-Eichelberg
Es war kalt heute und die Winterjacken konnte man wieder gut vertragen. Startpunkt unserer Tour war in Wolfsbach – östlich von Freudenberg. Wir wanderten nach Scharlmühle und durch Götzendorf, hinein in eine wunderschöne idyllische Gegend. Sanfte grüne Hügel, Pferdekoppeln, kleine Wälder und eine wohltuende Ruhe – einfach reine Natur! Über den Scharlerhof ging's durch den Wald am Kulm bis zum "Gasthaus zum Kulm". Ein abseits gelegenes Wirtshaus mit hauseigenem Weinberg, Esel- und Hühnerfreigehege und bester Landhausküche. Nach diesem guten Mittagsmahl wanderten wir in südlicher Richtung um den Eichelberg, dann über Gösselsdorf und Rödlmühle zurück nach Wolfsbach. Außerhalb des Waldes blies der Wind wieder heftig, man konnte dann aber den herrlichen freien Blick genießen in die weite Hügellandschaft mit einzelnen kleinen Weilern in den grünen Talsenken . Diesmal eine entspannte Wanderung, die wenig Anstiege, moderate Wege und viel Freude fürs Auge geboten hat.(C.G.)

 


Düsselbach-Riffler Fels-Geißkirche-Wengleinpark-Eschenbach
Ein Frühlingstag, wie er im Buche steht. Bei strahlend blauem Himmel, Sonnenschein und ein bisschen frischem Wind begannen wir unsere Wanderung in Düsselbach und stiegen hinauf bis zum Waldweg, der am Fuße eines gewaltigen zerklüfteten Massivs, der Düsselbacher Wand, vorbeiführt. Nicht weit davon entfernt zeigte sich der Riffler Fels, das Wahrzeichen der Frankenalb mit drei hohen emporragenden Kalksteintürmen. Durch das mildere Klima hier ist die Pflanzenwelt etwas weiter fortgeschritten und das neue frische Laub an den Bäumen zog sich wie ein zart grüner Schleier durch den Wald. Auf dicker Laubschicht durch Buchenmischwald ging es weiter und steil hinauf zu dem Aussichtsfelsen der Eschenbacher Geißkirche, eine Felsformation mit fantastischem Blick in das Pegnitztal. Dann war Trittsicherheit gefordert, der Abstieg zu dem Naturschutzzentrum Wengleinpark auf dem Salamanderweg war steil und durch das viele Laub sehr rutschig. Am Ende des Parks stand da noch der Heroldturm, eine mittelalterliche Turmruine. Carl Wenglein, der Gründer des Parks, ließ diesen Turm einst errichten, um die Besucher darin heimlich zu beobachten. Nun waren wir in Eschenbach und kehrten hier zum Mittagessen ein. Ein nicht sehr feines Wirtshaus, aber ein guter Koch. Der Rückweg ging nun entspannt und eben entlang der Pegnitz in herrlich weiß, gelb und rosa blühender Natur nach Düsselbach.
Es war wieder mal ein wanderbarer Genuss. (C.G.)