Busfahrt nach Parkstein

Samstag 23.02.2019
Sonderbus nach Parkstein
Eine Wiederholungsfahrt, die im vergangenen Jahr auch bei verhangenem Himmel großen Anklang fand. Ausgangspunkt der Wanderungen war wieder der Basaltkegel in Parkstein, dessen Gestein bei dem heutigen sonnigen Wetter seine Glitzerseite zeigte. Alexander von Humboldt bezeichnete einst die einmalige kristalline Felsformation als den schönsten Basaltkegel Europas. Eine der drei Wandergruppen stieg hinauf zur Bergkirche St.Marien und hatte von dort oben eine herrliche klare Sicht auf das Oberpfälzer Hügelland bis hinein in die Tschechische Republik im Osten und die Fränkische Schweiz im Westen.
Anschließend gingen Langwanderer mit Meta Betke und Kurzwanderer mit Josef Rieder vom OWV Weiden auf Tour. Die Wege führten über Wiesen und Felder und durch kleine Wälder, teils noch ziemlich vereist und gefroren, teils aufgeweicht und matschig. Auf einem Brückerl gings über die Schweinenaab und wir kreuzten die Ostlinie des Main-Donau-Weges, der von Bischofsgrün nach Passau führt.
Die dritte Gruppe, die Spaziergänger, besuchten nach einem kurzen Rundgang durch Parkstein das Museum, nahmen an einer spannenden Zeitreise teil, sahen kurze Filme über die Entstehung des Basaltkegels und erlebten als Höhepunkt hautnah einen Vulkanausbruch. Der Bus brachte sie dann nach Oed, wo alle Wanderer zur Einkehr in Leinerbauern’s Hofbackstube zusammentrafen. Man freute sich schon auf eine Brotzeit mit frisch gebackenem Bauernbrot und frischem Leberkäs, auch auf Kaffee und Kuchen.
Für die große Anzahl Gäste ist die Hofbackstube eigentlich nicht ausgerüstet und so drückte man sich entsprechend eng zusammen, bis auch der Letzte einen Platz gefunden hatte -  eng, warm und gemütlich. Bewundernswert war Leinerbauern‘s Personal, das sich durch das Gedränge schlängeln mußte und uns bis zur Abfahrt des Busses überaus freundlich und geduldig bediente

 

Bernricht – Gebenbach

 

Ab Bernricht ging es ein Stück des üblichen Weges, bis sich die Markierungen „Rotes Kreuz“ und „Grünes Kreuz“ trennten. Wir folgten heute dem grünen Kreuz, das uns auf Feld und Wiese am Kreuz-Wirtshaus vorbeiführte bis nach Höhengau. Auf nassen und matschigen Wegen kamen wir über den Lerchenberg – der graue Himmel wurde inzwischen immer heller – und dann ins Gebenbacher Kirchenholz, wo sich sogar noch ein paar Keltengräber befinden sollen. Kurz vor Burgstall verließen wir den markierten Weg und marschierten abseits unserem Ziel entgegen. Ein wunderschöner Blick bot sich hier auf die Umgebung und das idyllisch gelegene Gebenbach.
Die Kurzwanderer erwanderten von Mimbach aus den 444 m hohen Mausberg mit seiner weithin sichtbaren Wallfahrtskirche, die zur Besinnung einlud. Weiter gings nach Gebenbach, ins Gasthaus zur „Blauen Traube“, wo sich dann alle Wanderer zu einer gemütlichen Einkehr in fröhlicher Runde zusammenfanden. (C.G.)

 

Ins Högenbachtal



Durchs Högenbachtal
Start unserer Wanderung war heute der Bahnhof Hartmannshof. Und gleich ging es lange und steil bergauf. Im seitlichen Berghang dieser Straße waren noch ein Dutzend Felsenkeller zu sehen, die anscheinend immer noch ihren Nutzen hatten. Der Nachtfrost war noch zu spüren auf Straßen, Wegen und Feldern, aber Sonne und frühlingshafte Temperaturen ließen die Gemüter heiter werden. Eisige rutschige Feldwege oder matschige dreckige Stellen überging man leichten Fußes, die Lust am Wandern war wieder geweckt. Unser Weg führte Richtung Guntersrieth und vorbei an der Burg Lichtenegg, meist auf freier Flur und immer in der Sonne. Nach einigem Rauf und Runter kamen wir nach Högen und dort auch zu unserer Mittagspause. Im Gasthof Sternwirt kehrten wir ein und genossen alle ein köstliches Mahl aus der dort bekannt guten Küche. Unsere Rundwanderung setzte sich dann fort über Unterhögen, Haunritz, vorbei am Alten Fritz dem Felsenturm, und schließlich am Högenbach entlang bis zum Bahnhof Hartmannshof. Ein wunderschöner Tag, der Regen, Kälte, Schnee und Trübsinn vergangener Wandertage vergessen ließ.

Ins Taubenbachtal zur Ruine Roßstein


Ins Taubenbachtal zur Ruine Roßstein

 

Ausgangspunkt war heute ein kleiner Parkplatz im Taubenbachtal. Auf vereistem Weg ging es entlang dem Taubenbach, an dem sich ein Biber häuslich eingerichtet hat. Vom Weiler Spieshof aus führte uns ein steiler Pfad zu der mystisch im Wald gelegenen Burgruine Roßstein. Das Gemäuer dieser spätmittelalterlichen Adelsburg steht noch gewaltig da, inmitten eines romantischen Waldhügels. Nun gings durch das „Holzschlegelland“ auf Feld- Wald- und Wiesenwegen auf und ab im harschigen Schnee über Egelsheim nach Mendorferbuch. Dort kehrten wir im Gasthaus Reis zum Mittagessen ein und traten gestärkt und aufgewärmt den Rückweg an. Der führte auf dem Burgenweg entlang, vorbei an Friebertsheim, zurück nach Taubenbach. Eine sehr schöne Wanderung durch eine offene Gegend mit viel Weitblick. Das Gehen war heute auf dem eisigen Boden etwas beschwerlich, dafür war uns das Wetter hold und brachte den versprochenen Regen erst, als wir wieder bei den Autos waren