Geiseck -Peilstein-Riedelhöhe-Wackelstein-Frankenbach
Eine Wanderung, die in der weniger bekannten Region Nittenau wieder mal höchste Begeisterung hervorgerufen hat. In Geiseck, nahe dem Naturfriedhof Schlosswald begann unsere Rundtour, die uns durch einen herrlichen Buchenwald hinauf zur Franzenshöhe führte. Das ist ein inzwischen verwachsenes steinernes Rondell, das Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut wurde und als Aussichtspunkt diente. Ein stetes Bergauf und Bergab auf Waldwegen und dicht bewachsenen Pfaden brachte uns zum Peilstein, von dem man weit ins Umland blicken konnte. Die sehr abwechslungsreiche und kurzweilige Route führte mal über Kieswege, mal durch lichten und wieder dichter werdenden Wald, vorbei an großen Findlingsgruppen hinauf zum Hohenstein und dann schließlich zur Riedelhöhe. Diesen gemauerten Aussichtsturm, aus derselben Bauzeit wie die Franzenshöhe, mußten wir natürlich auch besteigen und die Weitsicht von dort oben genießen. Wenig später waren wir dann bei dem riesigen Granitblock, dem besagten Wackelstein. Es heißt, kräftige Wanderer können diesen mit der angebrachten Kette zum Wackeln bringen - unsere Versuche scheiterten kläglich. Direkt vor dem Wackelstein fand sich ein zauberhaftes Fleckerl, so urig und idyllisch, bestückt mit kleinen und großen Felsbrocken, einfach ideal zum Brotzeitmachen. Das genossen wir auch ausgiebig, bevor wir uns auf den Rückweg machten. Der ging weiterhin rauf und runter durch diese reizvolle Landschaft im "Naturpark Oberer Bayerischer Wald" und letztendlich hinunter zum urigen Frankenbach mit seinem wilden Talgrund zurück nach Geiseck. Auf der Heimfahrt entschlossen wir uns noch zu einem Einkehrschwung im Landgasthof Schmidbauer außerhalb von Nittenau zu einem kleinen Abendessen. Das optimale Wetter heute – trocken, angenehme Temperatur und frische Brise – ließ diesen Wandertag wieder zum Erlebnis werden. (C.G.)

 

 Königstein-Felsensteig-Pruihausen
Bei noch kühlen Morgentemperaturen stiegen wir gleich mal die steile Straße in Königstein hinauf, bis wir wieder Felder und Wiesen vor uns hatten. Wo noch nicht gemäht war, zeigte sich eine herrlich bunte Vielfalt an Wiesenblumen – wunderschön anzuschauen. Dann kamen wir in den so gerne begangenen Buchenwald im Steinberg und entlang dieser riesigen zerklüfteten Felsformationen, deren gewaltiges Ausmaß immer wieder beeindruckend ist.  Auf einem Teil des Felsensteiges gelangten wir bis zum Kühloch, der ältesten Wohnhöhle dieser Gegend. Es heißt, den Steinzeitmenschen diente diese Höhle als Behausung und in früheren Kriegen versteckten Bauern dort ihre Kühe. (daher "Kühloch"). Weiter gings auf bequemen Waldwegen, nun eher abwärts, nach Pruihausen zum Gasthof Jägerheim. Vom schönen Gartentisch unterm Sonnenschirm mussten wir dann aber nach drinnen umziehen, da die Regenschauer-Vorhersage nun doch eintraf. Das schmackhafte Mittagessen dort genossen wir trotzdem und begaben uns anschließend auf den Rückweg. Kühl und angenehm war nun die Luft und schöne nur maßvoll ansteigende Waldpfade führten Richtung Königstein. Noch im Wald erwischte uns allerdings ein heftiger Schauer - wohl dem, der einen Regenschirm dabeihatte. Bis wir beim Auto waren, erwärmte uns aber wieder die Sonne und ebenso die Gemüter. (C.G.)

Altensittenbach – Glatzenstein
Die heutige Tour erwies sich wieder mal als Inbegriff des Wanderns. Das Wetter war optimal, angenehm kühle Temperatur am Morgen. So starteten wir in Altensittenbach erst mal mit einem Anstieg und kamen in den typisch fränkischen wunderschönen Mischwald. Die Waldwege waren durch den vorangegangenen Regen so angenehm weich, und die schmalen Pfade zwischen dichten Laubbäumen gestalteten sich als grüner Tunnel. Wir kamen an einer kleinen Höhle Hansgörgelschacht vorbei, auch Teufelsloch oder Räuberhöhle genannt. Da geht es direkt an einem Baum in die Erde, etwas später nach insgesamt 200m Anstieg erreichen wir den großen Hansgörgel. Weiter durch Wälder und über freie Hochflächen kommen wir dann zum Glatzenstein, ein Felsgestein der Fränkischen Alb aus Jurakalk. Ein paar stufenartige Steinbrocken führen hier auf eine kleine Aussichtsplattform, wo man mit einer einmaligen und imposanten Weitsicht in das Nürnberger Land, sowie auf die Festung Rothenberg, belohnt wird. Ein längerer Abwärtsgang führte dann nach Weißenbach in den Berghof Glatzenstein, wo man genüsslich zu Mittag speisen konnte. Danach ging es zwar romantisch, aber stets rauf und runter, über Leuzenberg zurück nach Altensittenbach. Nach dieser durch angesammelte Höhenmeter etwas anspruchsvollen Wanderung durch herrliche grüne Wälder mit phantastischen Ausblicken fuhren wir alle wieder ausgefüllt und beseelt nach Hause.(C.G.)