Juli 2021

                    unsere Wanderungen,Feste und Fahrten

                                                       etwas Geduld bis sich die Filme hochladen

Vilsecker Panoramaweg
Das Wetter hätte heute nicht besser sein können – trotz der schlechten Vorhersagen. Bei angenehmer Temperatur und ständig leichter Brise wanderten wir vom Vilsecker Ortsende aus auf freier Flur über Wiesen und Felder. Man befand sich hier bereits in Höhenlage und hatte einen richtig schönen Blick auf die Umgebung. Unser Weg - absolut abwechslungsreich – führte auf verwilderten Pfaden und Grashängen, teilweise auf Waldwegen und entlang Mais- und Getreidefelder. Das Panorama erstreckte sich von Axtheid Berg über das US-Gelände Sorghof, die Ortschaften Gumpenhof und Schönlind. Im Hintergrund waren die Kegel Parkstein und Rauher Kulm, sowie die Hügel hinter Königstein zu sehen. Nach längeren Anstiegen durch den Wald und auf Feldwegen kamen wir dann zum Kreuzberg. Von hier aus erblickt man auch die drei Bergkirchen Fronberg, St. Anna und Mariahilfberg. Einkehr war dann im Kreuzberg-Stüberl zu einer unserer Meinung nach sehr verdienten Mittagspause. Danach wurde es wieder etwas anstrengend, hinter der Heiligenkreuz-Kapelle ging es durch den Wald ziemlich lange bergauf zum Teufelstein-Wanderweg. Den Teufelstein besah man sich natürlich auch und erfuhr wieder mal die lustige Geschichte, wie dieser Stein überhaupt hierher kam. Der Weg gab nochmal den Blick frei auf den Süßer Berg und den Rödlas-Turm, dann näherten wir uns wieder Vilseck. Eine wunderschöne Wanderung durch freie Natur in heimatlichen Gefilden.

Busfahrt nach St.Englmar – Waldwipfelweg
Dieser Programmpunkt musste auch schon mal verschoben werden, aber nun war er endlich dran, der Waldwipfelweg. Eine großartig angelegte Erlebniswelt findet man hier in St. Englmar. Da gibt es so viel Interessantes anzuschauen, wie zum Beispiel als erstes das "Haus am Kopf" mit der ebenfalls auf den Kopf gestellten Einrichtung. Dann begeht man den Waldwipfelweg, der hoch oben an den Baumwipfeln vorbeiführt und von einer Aussichts-Plattform in 30 m Höhe eine phantastische Sicht über die Höhenzüge des Bayerischen Waldes und das Donautal bietet. Der nächste Anziehungspunkt ist der Wald-Turm mit einer Gesamthöhe von 52 m. Bequeme Wege winden sich bis auf die Turmspitze, für einen rasanten Abstieg sorgen zwei Röhren-Rutschen. Dann gibt es den Natur-Erlebnis-Pfad durch Wald und Flur, mit vielen Informationstafeln und Mitmachstationen zum Erleben und Lernen. Auch auf dem Pfad der Optischen Phänomene kann man über viele Merkwürdigkeiten staunen, die unsere Wahrnehmung in Zweifel stellt. Aus Zeitgründen war es gar nicht möglich, wirklich alles zu sehen und auch die vorgesehene Wanderung war nicht mehr einzubauen. Schließlich wollte man ja auf jeden Fall noch in die Wald-Gaststube mit einem riesigen Angebot an leckeren Speisen -  genossen auf der Sonnenterrasse mit herrlichem Panoramablick über die Naturkulisse.
Ein wunderschöner Erlebnistag bei bestem Sommerwetter.

Donnerstag 15.Juli 2021

                                                                 Radtour ins Birgland

                                                                         etwas Geduld,der Film läuft gleich los!


 

 

 

Radtour ins Birgland

 

Zu unserer ersten Testfahrt mit dem E-Bike trafen sich 13 Radfahrer am Eisstadion zu einer ca. 3o km langen Abendtour durch das Birgland. Vom Eisstadion über den Radweg nach Kastl ging es über unser „Bayer. Wald -Marterl“ nach Oberleinsiedl. Nach einer einstündigen Einkehr ging es dann über Ullersberg wieder zurück nach Amberg. Die landschaftlich schöne Strecke mit Steigungen und Gefälle wurde mit flottem Tempo durchfahren.

 

Auerochsentour – Grube Leonie
Eine Rundwanderung besonderer Art wurde heute wieder für uns ausgesucht, nämlich durch das Naturschutzgebiet "Grubenfelder Leonie", eine ehemalige Schachtanlage nördlich des Stadtgebietes von Auerbach.
Der Charakter des Gebiets wird geprägt durch die Vielfalt an Acker- und Wiesenbrachen, Pionierhölzern, Magerrasen, Misch-, Nadel- und Laubwäldern, Bachläufen, Quellen und Einsturztrichtern. Also ein riesiges Biotop mit seltenen Pflanzen und Tieren. Seit 2000 wird das Gebiet auch ganzjährig mit Heckrindern, bzw. Auerochsen beweidet, die sehr gut für die Pflege von Brachen und nährstoffarmen Grünflächen geeignet sind. Auf dem sehr romantischen Auerbacher Mühlenweg wanderten wir durch idyllische Natur, vorbei an historischen Mühlen oder eher an deren Überresten, und meist entlang des plätschernden Speckbaches. Der Himmel war grau und trüb, der Weg durch kniehohes Gras nass und oft glitschig, aber die leicht feuchte Luft hier so rein und gut, richtig wohltuend. Die Auerochsen waren heute leider auf der für uns nicht einsehbaren Weide, dafür konnten wir eine Mutterkuh mit ihrem erst wenige Stunden alten Rind, das sich noch kaum auf den Beinen halten konnte, beobachten. Über kleinere Anstiege kamen wir auf die Gugelplatte, ein Aussichtspunkt, der mit 537 m  NN 100 m höher als Auerbach liegt und einen herrlichen Blick hinunter auf die Stadt und ihre Umgebung bietet. Man quert diese Platte durch eine wunderschöne naturbelassene Wiese, so reich an bunten Blumen, Pflanzen und Tieren. Es ging weiter durch die beschauliche grüne Gegend und die Nässe kam nun auch von oben. Der Landgasthof Leonie in Degelsdorf war aber bald erreicht, wo wir sehr gut zu Mittag essen konnten.  Wegen des Regens entschloß man sich dann, den Rückweg zu den Autos etwas abzukürzen – nach dieser interessanten Wanderung durch eine wunderschöne heile und natürliche Landschaft..


 

Sommerfest am Karlschacht
Tagelang hatte man gebangt, ob der Termin wegen schlechter Wetteraussichten vielleicht verschoben werden muß. Aber genau für diesen Tag war die Vorhersage dann vielversprechend und es wurde tatsächlich ein herrlicher, sonniger Nachmittag.
Die vorbereiteten Sitzplätze in dem idyllischen Gelände des Wander- und Volkssportvereins füllten sich ziemlich schnell. Man kam per PKW, per Fahrrad oder besser per E-bike und wie jedes Jahr, traf auch die Fußgängerprozession pünktlich ein. Viele der Waldvereinsfrauen spendeten wieder wunderbare Kuchen und Torten, was natürlich einen entsprechenden Andrang auf das Kuchenbuffett mit sich brachte. Auf diesem grünen Naturflecken saßen nun die Leute in geselliger Runde bei Kaffee und Kuchen und es war offensichtlich, wie das Wiedersehen und Zusammentreffen nach dem langen gesellschaftlichen Notstand erfreute. Der Getränkekiosk war gut bestückt und die Grillbude wurde ebenfalls angeheizt. Der daraus aufsteigende Rauch verlockte dann dazu, sich noch Grillwürstl oder Steaks abzuholen. Erst als die Sonne langsam ihre Schatten auf dieses ländliche Paradies warf, ließ auch der angeregte Gesprächsaustausch nach und die heitere Gesellschaft löste sich allmählich auf. Es war ein wirklich gelungenes Sommerfest, natürlich auch zur Freude der Organisatoren.

 

Zur Burg Lobenstein   -   Walderbach – Zell
Heute durchwanderten wir einen Landstrich, so wunderschön und voll purer Natur. Für die meisten von uns Neuland. Von Katzenrohrbach aus - gehört bereits zum Landkreis Cham – führte der Weg bald im lichten Wald entlang des Perlenbaches, der in einem urigen Bachbett dahinplätschert. Immer wieder findet man hier riesige Granitblöcke, die rund und flach wie Pilzköpfe aus dem Boden ragen. Es ging auf- und abwärts durch die hügelige Gegend, durch ungemähte Wiesen und romantische Haine, in einer absolut Grünen Welt, grün in allen Schattierungen. Unser erstes Ziel war der Ort Zell im Naturpark des Oberen Bayerischen Waldes, hier war Mittagspause angesagt im Biergarten des Gasthofs Schwarzfischer. Danach stiegen wir hinauf auf den Zeller Schlossberg zur Burgruine Lobenstein. Über eine stählerne Wendeltreppe in dem noch vorhandenen mittelalterlichen Burgturm kommt man auf eine Plattform mit wunderbarer Aussicht über die Hügel des vorderen Bayerischen Waldes. Der Rückweg nach Katzenrohrbach ließ uns diese herrliche stets umgebende grüne Natur nochmal so richtig aufnehmen, bevor wir auf der Heimfahrt noch einen Abstecher zum Kloster Reichenbach machten. Das Kloster erworben die Barmherzigen Brüder vom heiligen Johannes von Gott im Jahre 1890 und richteten Ende des 19. Jahrhunderts eine Heil- und Pflegeanstalt für geistig und körperlich Behinderte ein. Mit einer Fachschule für Heilerziehungspflege wurde die Anlage noch ergänzt. Wir besuchten die Kirche mit ihrem prächtigen barocken Hochaltar und den großartigen Deckenfresken. In der angrenzenden Klosterschenke fand dieses ausgesuchte Wandererlebnis dann noch einen genussvollen Abschluss.