Sonntag 24. Juni 2018

 

         Steinwaldwanderung


Erbendorf – Waldhaus – Siegritz – Erbendorf
Ausgangspunkt unserer Wanderung war Erbendorf, wo es am Ortsausgang an der Fichtelnaab entlang ging und dann hinein in den Steinwald. Ein sehr uriges und absolut naturbelassenes Waldgebiet mit imposanten Granit-Formationen. Nach einigen mühsameren Aufstiegen wurden wir erst von dem riesigen Zipfeltannenfelsen, oder auch „Steinwald-Sphinx“ genannt, beeindruckt. Der nächste war der Saubadfelsen. Die angebrachte Steigleiter lockte uns auf seine Plattform mit herrlicher Aussicht weit übers Land. Unsere Route führte dann zu dem idyllisch gelegenen Waldhaus, eine sehr einladende, vor 6 Jahren sanierte Kleingaststätte. Dort machten wir Halt und gönnten uns eine Kaffee- und Kuchenpause. Auf dem Rückweg über Siegritz nach Erbendorf kamen wir noch an einem Rotwildgehege vorbei und am Teufelsstein, einem gewaltigen, unheimlich wirkenden Granitfindling. So haben wir heute wieder eine sehr interessante und abwechslungsreiche Landschaft erwandert mit neuen Eindrücken und vielen schönen Ausblicken.

 

 

 

                                  Mittwoch 20.Juni

                         Kleine geologische Wanderung

                      Über Henkerbergl zum Mariahilfberg

 


Bei schwül-heißem Wetter begannen wir unsere Wanderung entlang des Stadtgrabens zur Kräuterwiese und dann am Erzweg bergauf durch den wunderschönen Mischwald. Dort fand man immer wieder schattige Fleckchen für eine willkommene Pause, in der uns Alexander Wilhelm viel Interessantes über die Geologie des Gebietes Amberg-Sulzbach Rosenberg erzählen konnte. Dieses Gebiet weist eine Vielzahl geologischer Besonderheiten und unterschiedliche Landschaftsverhältnisse auf. So erfuhren wir von Kalk- und Dolomitgesteinen, die an bewaldeten Talhängen auftreten, sowie von kreidezeitlichen Sedimenten und Lößlehmen auf den Hochflächen.
Auch der von der Vils durchflossene „Hahnbacher Sattel“ mit hartem Malmgestein und den darunter weicheren Dogger-, Lias- und Keuperschichten wurde erläutert. Nach dem Galgenberg und Ölberg erreichten wir dann die Wallfahrtskirche Maria Hilf, in der Alexander Wilhelm noch eine kurze, recht anschauliche Führung hielt.
Natürlich kehrten wir anschließend in der Bergwirtschaft ein. Bei kühlen Getränken und köstlichen Kuchen auf der sonnigen Terasse genossen wir den wunderbaren Ausblick auf Amberg und das Umland.

 

Sonntag 17.06.2018
Störnstein – Floss – Störnstein
Schwül-heiß war’s, als wir in Störnstein losmarschierten. Auf Feld- und Forstwegen – mit immer wieder tollen Ausblicken auf den Oberpfälzer Wald - wanderten wir über Sandberg und Gailertsreuth nach Floß, wo wir im Gasthaus „Zum weißen Rößl“ zum Mittagessen einkehren konnten. Der Himmel hatte sich inzwischen zugezogen und ein angenehmes Lüfterl begleitete uns auf unserem weiteren Wanderweg. Wir kamen dann über Boxdorf und vorbei am Gollwitzerweiher in das mystische und geheimnisvolle Naturschutzgebiet Doost. Diese riesigen Felsengruppen und ein Gewirr aus rundgeschliffenen und bemoosten Granitblöcken faszinieren immer wieder aufs Neue, ebenso die naturbelassene Wildheit des Waldes. Die letzten Kilometer unserer Rundwanderung führten durch Diepoltsreuth und eine sanft hügelige, satt-grüne wunderschöne Landschaft zurück nach Störnstein.

 


 

 

Montag 11.06.2018
Sonderbusfahrt zum Nepal-Himalaya-Park in Wiesent
Der graue Himmel über Amberg bei Abfahrt des Busses verprach nichts Gutes. Je näher wir aber dem Ziel kamen, desto klarer und sonniger wurde es wieder und wir starteten einen ausgedehnten Rundgang durch den Nepal-Himalaya-Park. Der erste Anziehungspunkt war der Nepal-Pavillon mit seinen zahlreichen Schnitzereien, der den buddhistischen Stupa und den hinduistischen Tempel in einem Bauwerk vereint. Auf einem Spaziergang durch den sogenannten Schau- und Sichtungsgarten konnte man  mehr als 3500 Pflanzenarten bestaunen. Blumen und Stauden in Heidegärten, an trockenen Hängen, in feuchten Beeten und Teichen zeigten sich in einmaliger Blütenpracht. Von großer Handwerkskunst zeugten auch die Brücken unterschiedlichster Art, die aus Stein, Holz, Geflecht oder Metall über Gräben und Hohlwege führen.
Ein wunderschöner und sehr reizvoll angelegten Park, der auch als einer der artenreichsten öffentlichen Gärten Deutschlands gilt!
Natürlich durfte so ein Ausflug nicht ohne Einkehr enden und so suchten wir zum Abschluß noch den schattigen Biergarten des Gasthofs Schellerer in Wiesent auf. Unter riesigen Kastanienbäumen gönnten wir uns dort noch eine Brotzeit. Der Regen kam dann, als Amberg wieder in Sicht war.

 

 

                          Sonntag 3.Juni 2018

 

                     Ödhaag-Poppberg

Wanderung Ödhag – Poppberg
Eine Rundwanderung von Ödhag nach Poppberg und zurück unternahmen 14 Naturliebhaber am sonnigen Sonntag. Es ging durch Wald und bunte Wiesen, wo neben vielen wunderschönen Sommerblumen auch die so seltenen blauen Kornblumen leuchteten. In Poppberg gönnte man sich eine Mittagspause im Biergarten des Landgasthofes „Zum Schloß“, um dann den Rückweg nach Ödhag wieder anzutreten.