Duggendorf-Pielenhofen

 


Was war das heute für ein herrlicher Tag! Eine sehr gut ausgesuchte Wanderstrecke, bei einem Bilderbuchwetter wie man sich's nur wünschen kann.
Ausgangspunkt dieser sehr abwechslungsreichen Wanderung war Kleinduggendorf. Nach dem ersten Anstieg waren wir schon im ausgedehnten Buchenwald, auf Wegen eingerahmt vom frischen Grün des Monats Mai. Es ging auf und ab, erst auf Schotter, dann auf schmalen Pfaden, wo es nicht ganz ungefährlich war. Der Weg schlängelte sich später durch das „NSG“ Osterstein, gekennzeichnet durch schluchtartige Einschnitte und Felspartien, der auch mehr als nur etwas Trittsicherheit erforderte. Immer wieder gab es Ausblicke in diese wunderschöne Landschaft, rundum in tiefem Grün, das uns jedes Jahr nach den kahlen Wintermonaten schöner als jemals zuvor erscheint. In Pielenhofen auf dem Dorfplatz vor der Klosterwirtschaft machten wir dann Mittagspause und konnten uns dabei in der Sonne ahlen. Der Rückweg führte auf der anderen Seite der Naab auf den Jurasteig, immer wieder an- und absteigend, aber absolut romantisch. Die schmalen Licht- und Schattenwege ließen nur Gänsemarsch zu und unter dem grünen Laubdach konnte man den Frühling richtig riechen. Mit dem Gefühl, auch eine Art des Waldbadens erlebt zu haben, erreichten wir wieder die Autos.

 

 

Rundwanderung Dießfurter Weiher im Josephsthal
Wieder "zusammen" wandern, anstatt alleine durch die Gegend streifen, das konnte man auch heute wieder erleben.  Wir erwanderten eine Gegend, die kaum jemandem bekannt war und alle begeisterte. Vom Parkplatz am Freizeitsee Dießfurt starten wir und wanderten auf sandigen Uferwegen durch Nadelgehölz , vorbei an Flächen voll von Ginstersträuchern. Für die volle gelbe Blütenpracht  der Ginster war es noch etwas zu früh, man konnte sie aber schon erahnen. Eine ganz anderes Gebiet war das hier, ähnelte einerseits der Dünenlandschaft an der Nordsee, andererseits  Gegenden in der Toscana?. Es ging dann entlang gelb- und weißblühender Wiesen, umrahmt von dem frischen Grün der Bäume in allen Schattierungen. Dabei hatte man fast immer Blick auf die Seen. Eine kleine Böschung am Waldrand diente uns als Brotzeitplatz und danach durchquerten wir noch ein uriges Sumpfgebiet, durch das die Heidenaab fließt. Ziel war dann das Gasthaus Josephsthal, wo wir uns im Garten zu einer Kaffeepause niederlassen durften, inzwischen sogar bei Sonnenschein. Über Dünenwege ging es wieder zurück zum Parkplatz. Das war eine Genußwanderung mit vielen neuen Eindrücken, bequemen Wegen und idealem Wetter.

 

 


Gedächtniswanderung
Endlich war es möglich, das seit letzten November verschobene Totengedenken zu veranstalten.
Etwas ungewöhnlich war es schon, die traditionell im tristen November vorgesehene kleine Feier nun im Blütenmonat Mai zu begehen. Die Corona-Pandemie und ihre Nachwehen hielt die Teilnehmerzahl zwar begrenzt, dennoch versammelten sich 17 Wanderfreunde rund um den BWV-Bildstock am Fuße des Johannisbergs, um der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder zu gedenken. Ihnen zu Ehren spielte auch Franz Badura wieder seine Weisen auf der Posaune.
Es folgten viele freundliche Worte von Rudi Maier über die Verstorbenen und die Niederlegung eines wunderschönen Buketts am Totenbrett. Das alljährlich geblasene Feierabenlied durfte natürlich auch diesmal nicht fehlen und am Ende hatte man das zufriedene Gefühl, etwas lange Aufgeschobenes doch noch erfüllt zu haben.

 

 

Von Förrenbach ins Molsberger Tal (NSG)

 

Nach 6 Monaten Wanderpause wegen Coronaeinschränkungen, konnten wir heute wieder eine wunderschöne Wanderung ins Nürnberger Land durchführen. Ein Kleinod war das Molsberger Tal - für Manche unbekannt - und liegt doch so nah. Der späte Frühling bescherte uns prächtige Ausblicke und eine reiche Vegetation. Die zurückliegenden regenreiche Tage ließen die sonst mageren Bäche anschwellen, überall gluckst und gurgelt es. Das Wasser rinnt in Bächen mit Stromschnellen zu Tal und hüpft über die kleinen und großen Tuffkaskaden.Auf halber Talhöhe lud uns das Naturdenkmal „Molsberger Linde“ zur kurzen Rast ein, dann waren es noch 30 min durch den Schluchtenwald bis zum Höhenrücken oberhalb des Kainsbaches. Das Wetter war recht abwechslungsreich, immer wieder kurze Regenschauer. Aber wir hatten Glück. Beim einzigen brauchbaren Rastplatz für das Mittagsessen wurden wir von einem drohenden Regenguss verschont.

 

Kurze Zeit später erreichten wir das KZ-Mahnmal bei Schupf. Erschütternd was sich hier in den letzten Kriegstagen abspielte.

 

An der ehemaligen Burg Reicheneck genossen wir den warmen Sonnenschein bei einer längeren „Stehpause“, bevor es steil abwärts ging zum Happurger Stausee.

 

Von hier war es dann noch ein kurzer Weg zurück nach Förrenbach.