Flossenbürg – Gaisweiher
Die geplante Tour zur Silberhütte wurde uns leider verwehrt, da wegen Schneelast auf den Bäumen und Sturmwarnung die Wanderwege und Loipen in diesem Gebiet gesperrt waren.
Um dennoch "winterwandern" zu können, legte man den Startpunkt auf Flossenbürg und das war genau die richtige Wahl. Die Straßen dorthin waren völlig frei und trocken und durch die grauen Wolken spitzte auch ab und zu die Sonne. Auf schneebedeckten Wegen gingen wir zuerst ein Stück des Rundwanderweges unterhalb der Burgruine, die sich hoch über der Gemeinde Flossenbürg auf einem nackten Granitfelsen erhebt. Das dunkle Gestein mit Eiszapfen behangen sah unter dem trüben Himmel so mächtig und fast drohend aus. Wanderstöcke und auch Spikes unter den Schuhen waren heute recht brauchbar. Durch den Wald unten im Tal wurde es wieder romantischer. Ein Pfad zwischen einem Wassergraben (ähnlich einer Levada) rechts und dem plätschernden Gaisbach links ging es nach Gaismühle, vorbei am kleinen Gaisweiher und zur Campinganlage am großen Gaisweiher. Außerhalb des Waldes pfiff der Wind schon heftig und kalt, in der Gaststätte Hüttel direkt am See konnten wir dann zur Mittagspause einkehren, gut essen und uns aufwärmen. Der Rückweg führte um den Fuchsberg, vorbei am Arnika-Brunnen und über ein paar Anhöhen wieder nach Flossenbürg, natürlich mit einem kurzen Abstecher zur KZ-Gedenkstätte. So erlebten wir heute zur Freude aller eine absolut gelungene Winterwanderung mit Schnee, kaltem Wind, passablem Wetter,

 

 Donatuskapelle – Buchenbühl

 

Das Wetter war nicht gerade wanderfreudig, geschweige denn fotogen. Trotzdem machten wir koronakonform mit max. zulässigen 10 Personen eine schöne Wanderung ins Amberger Umland. Schöne Waldwege und etwas Schnee machten die Wanderung doch noch ein bisschen winterlich. Der Rückweg bietet normalerweise herrliche Aussichten ins Amberger Umland, doch der Nebel machte dies uns zunichte.

 

                                       unsere 1. Wanderung im neuen Jahr



Sulzbach – Frohnberg
Unsere erste Wanderung 2022 führte uns nach Rosenberg, von dort erst mal hinauf zum Annaberg. Der Aussichtspunkt neben der St.Anna Kirche bot heute leider keine klare Sicht, man sah nur in Nebelschleier hinein, aber selbst das hat einen Zauber inne. Ein Blick in die zugehörige kleine Kapelle mit den brennenden echten Kerzen vor der Madonna ließ fast wieder weihnachtliche Stimmung aufkommen. Nach dem Kreuzweg abwärts kamen wir auf Feldwegen vorbei an Gallmünz Richtung Frohnberg. Kurz davor empfingen wir aber von dem Wirt die Nachricht, daß er heute wegen gesundheitlicher Probleme nicht öffnen könne. Also war eine Planänderung angesagt und die zeigte schließlich nach Hahnbach. Natürlich mussten wir vorher aber noch das Neue Jahr begrüßen und darauf einen Toast aussprechen. Dann ging es rund um den Kartoffelacker, der am Tag des Wanderns schon mal unser Ziel war, zum Gasthof Ritter. Hier konnten wir uns niederlassen und gemütlich und gut zu Mittag essen. So fiel unsere Wanderung heute etwas anders aus, wurde aber trotz Änderung und Verkürzung ein schöner und heiterer Auftakt für dieses Jahr.