Durch die Hersbrucker Alb – Pommelsbrunn-Hubmersberg-Ruine Lichtenstein

Sehr einladend sah die Außenwelt heute Morgen nicht aus, mit einer positiven Einstellung und der starken Hoffnung auf ein bißchen Sonne machten wir uns aber auf den Weg. Wir starteten in Pommelsbrunn und, wie es im Frankenland halt so üblich ist, gings gleich bergauf. Der Himmel hielt seine Schleußen geschlossen, die Luft war klar und frisch, so richtig zum Durchatmen. Auf feuchten Waldwegen mit querliegenden Bäumen und sonstigem Bruchholz  kamen wir in felsigeres und dicht bemoostes Gelände zum Kreuzberg. Der hatte sogar ein Gipfelkreuz, dessen Erstürmung wegen der nassen und glitschigen Steine aber ausgelassen wurde. Abwärts und wieder aufwärts über den Steinbühl, immer durch diesen wunderschönen nach nassem Holz und Schwammerl duftenden Laubwald erreichten wir den kleinen Ort Hubmersberg und eine sehr gepflegte Lokalität, den Lindenhof. Hier genossen wir vorzügliches Essen in angenehmer Atmosphäre. Danach - natürlich wieder ansteigend – gings auf Dschungelpfaden durch dichtes Gehölz und auf den sogenannten Panoramaweg. Der Panoramablick war uns allerdings verwehrt, weil der ganze Kamm zugewachsen war. Über den Pleßelberg und Schleußberg kamen wir dann zur Burgruine Lichtenstein und da wurden wir mit einem wundervollen und weitreichenden Ausblick über das Pegnitztal und die Hersbrucker Alb belohnt. Jetzt kroch auch noch die Sonne hervor und ließ das nasse Laub glänzen. Beim Abstieg über die steilen und nassen Steinstufen war Vorsicht geboten, dann gings bequem und meist abwärts weiter bis zum Ausgangspunkt. Schön und erfreulich war diese Wanderung heute auf abwechslungsreicher Route in einer malerisch reizvollen Gegend.

 

Unterweißenbach – Teufelssattel – Gumpenhof

Für die heutige Wanderung war "Grillen am Schafsteg" angesagt. Der starke Morgennebel und das triste Grau des Himmels dämpfte jedoch die Vorfreude etwas.

Für Heiterkeit sorgte aber dann der Empfang am Treffpunkt "Abzweigung Unterweißenbach", wo wir von der Schafhirtin Maria begrüßt und auf den Weg geschickt wurden.  Es ging gleich bergauf über Wiesen, durch den Wald und auf freier Flur nach Oberweißenbach. Man ist hier zwar auf fast 600 Höhenmeter, von der bei klarem Wetter wunderbaren Aussicht war heute leider nichts zu erkennen. Trotzdem, es war gut zu gehen bei feuchtkühler Luft durch diese ländliche Gegend. Bald erreichten wir den Teufelssattel, ein Kallmünzer Stein in der Form eines großen Sattels. Angeblich nutzte der Höllenfürst diesen Stein für seinen Heimritt vom Oktoberfest. Am Waldrand entlang ging es dann leicht bergab nach Ödgodlricht und in ein wunderschönes stilles Tal hinein, mit weiten grünen Feldern. Hier hatte sich der Himmel bereits aufgetan und die Sonne wärmte wieder auf. Der letzte Anstieg durch den Wald führte dann hinaus, über eine mit Fallobst übersäte Obstwiese und letztendlich nach Gumpenhof. Nach dem Ortsende fanden wir dann den Schafsteg und auf der Wiese am Vilsufer den von Maria aufgestellten Grillplatz. Ein wirklich idyllisches Plätzchen, mitten im Grünen, mit Blick auf die Vils. Der Grill verströmte bereits Duft und Rauch und wir wurden hier hervorragend verköstigt. Auch Kaffee und Kuchen wurde noch angeboten. Es wurde eine heitere ausgiebige Pause - eben mal eine etwas andere "Einkehr" – die alle genossen.

Das Wetter, das doch noch seine schöne Seite zeigte, verlieh diesem Wandertag noch einen besonderen Glanz. 

Letzter Gruß vom Sommer