Mittwoch 26.September - Freitag 28.September 2018

Berichte und Bilder

Tag 1 - Ein "Reuth" nach dem anderen

                                                               Von Sorghof nach Königstein

 

 

 

 

Der erste Tag dieser Wanderung „von Reuth zu Reuth“ mit Alt-Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer verhieß einen guten Start. Bei sehr kühlen Temperaturen, aber klarem Himmel begann unser Marsch bei der Herz-Jesu-Kirche in Sorghof und führte bei dem Gut Heringnohe das erste Mal unmittelbar am Übungsplatz vorbei. An einer riesigen Photovoltaikanlage entlang ging es nach Sigl und weiter nach Kalchsreuth. Durch lichten Mischwald kamen wir ins Altbachtal, von dort hinauf zum Steinback und dann nach Kürmreuth. Dort machten wir Mittagspause im Gasthaus „Zur Post“, wo man auf den großen Ansturm gut vorbereitet war. Das Essen war gut und wurde schnell und freundlich serviert.

 

Wieder abwärts ins Tal des Altbaches gelangten wir auf Feldwegen zu einem Steig entlang des Truppenübungsplatzes. Struppig, aber sehr romantisch war der ansteigende Waldweg nach Lunkenreuth. Danach gings über die B85 nach Döttenreuth und jetzt hatte man den Markt Königstein und den Ossinger mit Aussichtsturm bereits im Blick. Noch ein Einkehrschwung im Gasthaus Wilder Mann in Königstein beendete diesen wunderschönen sonnigen Tag. (C.G.)

 

 

 


Tag 2- Auf den Spuren der ehemaligen Eisenindustrie

                                       Von Sackdilling nach Neuzirkendorf

  Der 2. Tag--    Auf den Spuren der ehemaligen Eisenindustrie  
 
Von Sackdilling über Auerbach nach Neuzirkendorf

 
Wir hatten so viel Glück, denn der Wettergott war uns sehr hold und schickte uns Sonne pur auch für den zweiten Wandertag. Von Sackdilling aus folgten wir ein kurzes Stück der Forststraße und bogen dann ab auf Feld- und Waldwege. Vor Nitzlbuch waren wir direkt am Übungsplatz, mit den Armeefahrzeugen in Sichtweite, und kamen dann am Bergbaumuseum mit dem Maffeischacht vorbei. Danach ging es wieder recht romantisch nach Auerbach, wo Mittagspause in Wittman’s Bistro angesagt war. Dort wurden wir mit einem Catering-Buffett überrascht, wo man sich nach Belieben an warmen Fleischspeisen, Knödeln, Lasagne und allerlei Salaten bedienen konnte.
Nach der Mittagspause wanderten wir durch das Bruchgebiet der ehemaligen Grube „Leonie“. Immer wieder hatte man einen schönen Blick hinaus ins Land und erreichte dann Degelsdorf. Am Speckbach entlang und über eine Brücke kamen wir hinauf auf die Höhe von Dammelsdorf, dann nach Göttersdorf. Weiter hinauf zur B470 und auf die Mausleite erreichten wir den höchsten Punkt mit 582 m. Nahezu auf der ganzen Wanderstrecke waren die heftigen durch „Fabienne“ verursachten Sturmschäden zu sehen.
Von jetzt an ging es über Feldfluren, vorbei an einer Windhecke und hinunter auf eine Teerstraße, die uns nach Neuzirkendorf führte. Im Wirtshaus „Ludwig Wagner“ kehrten wir nochmal ein, um diesen zweiten schönen Wandertag mit Würstl aller Art, oder Kaffee und Kuchen zu beenden.(C.G.)



Tag 3 vom "Thumbach" zum "Eschenbach"

                                       Von Thumbach nach Grafenwöhr


Der 3. Tag           Vom Thumbach zum Eschenbach
                        Von Kirchenthumbach über Eschenbach nach Grafenwöhr
 
Am dritten und letzten Tag begann unsere Wanderung mit 38 Leuten in Kirchenthumbach. Am Ende des Ortes, der von einem imposanten Kirchenneubau geprägt wird, kommt man durch eine Straßenunterführung zum Thumbach. Der Weg führt durch die Grünthanmühle/Sägewerk, hinauf über die Anhöhe und dann immer bergab nach Metzendorf und letztendlich zur Metzenmühle. Nun begleitete uns eine ganze Weiherlandschaft. Den Sinterweiher umrundeten wir zur Hälfte, überquerten die B470 und kamen so in das Naturschutzgebiet Russweiher, wo eines der wenigen Seeadler-Paare Bayerns brütet. Leider haben die sich gerade nicht gezeigt. Vorbei am Hotel Glutschaufel ging es auf dem Dammweg nach Großkotzenreuth und nach dem Strandbad durch eine Unterführung hinauf zu dem ehemaligen Schullandheim, wo wir im Hotel Russweiher Mittag machten. Ein sehr gepflegtes Lokal und flinkes Personal, das die bereits vorbestellten Speisen freundlichst servierte. In dem schönen Hotel-Garten hätten wir gerne noch verweilt und die Sonne genossen.
Man rief aber zum Aufbruch und so gingen wir zurück zum Rußweiher und vorbei an zahlreichen Feriendomizilen nach Eschenbach. Der größte Teil unserer Strecke verlief entlang des Eschenbaches, durch seine breite Ebene Richtung Trag und weiter nach Gößenreuth. Nach Überquerung der Staatsstraße ging es hinauf zum Katzenwinkel, immer die Amerikasiedlung Netzaberg im Blick mit der imposanten Kirche. Bald erreichten wir den Truppenübungsplatz, kamen zur Annabergkirche und dann hinein nach Grafenwöhr. Dort, im Gasthaus Zum Stichn, ließen wir diese wunderschöne 3-Tages-Wanderung bei wohlverdienten Brotzeiten fröhlich ausklingen. Dabei wurde unser Wanderführer Wolfgang Dandorfer natürlich entsprechend gewürdigt für seine wieder hervorragende Organisation und erhielt von uns allen riesigen Applaus.(C.G.)