Samstag 20. Januar 2018

              Highlight Parkstein


    Altbürgermeister Johann Schäfer berichtet über Parkstein und Vulkan

            und Meta Bethe führt die Wanderung von Parkstein nach Oed

    


        

Dieser Ausflug gliedert sich in 2 Themen:

 

          Parkstein – Burg – Vulkanismus

 Altbürgermeister Johann Schäfer führt uns durch die Stadt und dann hinauf zum Basaltkegel, auf dem früher eine Burg stand. Davon sind nur noch Mauerreste übriggeblieben.  Dafür krönt die Spitze jetzt eine Kapelle und ein Ölberg. Von hier oben hat man eine prächtige Aussicht auf das Umland.

 Wie mag es hier vor Millionen Jahren ausgesehen haben? Vulkane, deren mehrere in der Gegend ihre Flammen und Ascheregen in die Gegend schleuderten. In den Bildern im nach hinein kann man sehen, wie nördlich von Amberg der Vulkanismus arbeitete. Heute erfreuen wir uns noch an den Formen der Basaltsäulen. Auf dem Weg zur Burg klären uns mehrere Tafeln über die Geschichte des Vulkans auf.

 

          Wanderung Parkstein-Oed

 Frau Meta Bethe, eine erfahrene Wanderführerin aus Weiden führt uns auf einem schönen Weg nach Oed. Der Weg führt uns an mehrere Flüsschen vorbei, mit seltsamen Namen wie Schwarzenmoosbach, Dürrschweinaabbach, Lohbach.  Hier in Oed ist nur ein Bauernhof für uns interessant: „Leinerbauern`s Hofbackstube“. Hier wird noch Brot aus biologischem Getreide gebacken.

 Nach der Wanderung bei nicht gerade optimalem Wetter werden wir hier prächtig verwöhnt. Feuer in der Schale zum Äußeren anwärmen, Glühwein mehr fürs Innere und dann frischer warmer Leberkäse, Biobrot frisch gebacken, Bier und Sonstige Getränke. Wer wollte konnte auch Kuchen ordern.

 Gegen 17:30 gings dann mit dem Bus wieder zurück nach Amberg.

 


Geschichte von Parkstein 

 Bis zur Gemeindegründung

 Vermutlich wurde Parkstein um das Jahr 1000 besiedelt. Der Sage nach war eine kaiserliche Jagdgesellschaft bei der Verfolgung eines Ebers auf den schönen Basaltkegel aufmerksam geworden, so dass einer der Jäger beschloss, dort die Burg Parkstein zu errichten. Die Burg am Ort wird erstmals 1053 urkundlich erwähnt. 1052 brannte Herzog Konrad von Bayern die Burg nieder. Kaiser Heinrich IV. ließ die im Reichsbesitz befindliche Burg Ende des 11. Jahrhunderts wieder aufbauen. Parkstein hatte in der Folgezeit viele Besitzer, unter anderem Kaiser Friedrich Barbarossa und die Wittelsbacher. Mehrmals wurde, wie im Mittelalter üblich, der Ort verpfändet. Von 1421 bis 1714 bestand infolge des Bayerischen Krieges ein Kondominat zwischen dem Kurfürstentum Brandenburg und der Kurpfalz, das Gemeinschaftsamt Parkstein-Weiden. Der brandenburgische Anteil gelangte 1505 an das Herzogtum Pfalz-Neuburg und wurde 1615 Bestandteil von Pfalz-Sulzbach. 1623 erwarb wiederum Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg den kurpfälzischen Anteil. Im Laufe des Dreißigjährigen Krieges verfiel die Burg zusehends, schon Ende des 18. Jahrhunderts waren nur mehr die Grundmauern vorhanden. 1714 verkaufte Pfalz-Neuburg seinen Anteil an Pfalz-Sulzbach, das Kondominat war damit beendet.[3] Das Pflegamt Parkstein kam 1777 dann zu Kurbayern. 1808 wurde das Landgericht Parkstein in die Kreisstadt Neustadt a. d. Waldnaab verlegt.

 




                                        Wir wandern von Parkstein nach Oed