Atzlricht-Ammerthal-Fichtenhof
Warum in die Ferne schweifen, liegt viel Schönes doch so nah!
Davon zeugte wieder mal die heutige Heimatwanderung, der sich 15 Leute bei bestem Wanderwetter angeschlossen haben. Unsere Tour startete in Atzlricht und führte auf bequemen Waldwegen zur Wüstung Rammertshof, wo man noch Reste der Burgruine sehen kann. Wir durchquerten den ehemaligen Standort-Übungsplatz, der in den vergangenen 60 Jahren nur landwirtschaftlich genutzt wurde und seinen ursprünglichen Landschaftscharakter behalten hat.
Ein schöner Weitblick bietet sich auf abwechselnde Magerrasenflächen, Feldgehölze und Waldinseln. Ein eher seltenes Bild waren auch die Schafherden, die das Ammertal beweiden.
Am Ammerbach entlang – mit zwar wenig aber glasklarem Wasser – kamen wir vorbei an Kemnathermühle, Finkenmühle und Hirnmühle, nach Ammerthal. Nach einem kurzen Besuch in der Liebfrauenkirche ging es am Ortsende zur Wegebiegung nach Fichtenhof. Ein wunderschöner lichter Waldweg führte uns direkt ins Gasthaus „Fichtenhof“ zum Mittagessen. Wieder gestärkt setzten wir unsere Rundwanderung durch die typische Karst- und Juralandschaft fort über Fuchststein zurück nach Atzlricht. Unser Wanderführer, der diese Gegend bestens kennt, konnte uns viel Wissenswertes über geschichtliche und wirtschaftliche Entwicklung dieses Landstriches erzählen, auch so manch lustige „alte Geschichten“ kamen dabei vor.