Vilseck-Kreuzberg-Weihnachtsmarkt

Wenigstens einen der vielen Weihnachtsmärkte wollten wir auch mal in eine Wanderung einbeziehen. Da bot sich jetzt gerade der Vilsecker Weihnachtsmarkt an und so war auch hier der Ausgangspunkt. Wir wanderten auf dem Teufelsteinweg Richtung Kreuzberg wieder mal zum Teufelstein. Der Weg dorthin sah diesmal ziemlich wüst aus, viel Windbruch, überhängende Baumstämme und Totholz. Die Sonne, die am Morgen in Amberg schien, hatte es bis hierher nicht geschafft, es blieb ringsum grau und trüb. Eine kleine Pause bei diesem riesigen Stein war angebracht und natürlich auch ein "Aufwärmer" zum Wohle von uns allen. Die dazugehörige Geschichte zum Teufelstein war auch mal an einem Baum angebracht, nun aber leider verschwunden.

Zurück ging es weiter östlich vorbei am Kreuzstein, ein altes schon etwas verwittertes Dankkreuz, das ein Pfarrer aus Vilseck errichten ließ, nachdem er vom Pferd geworfen, aber nicht schwer verletzt wurde. Über freie Flur, wo sich der kalte Wind ordentlich spüren ließ, kamen wir an Ebersbach vorbei, dann nach Vilseck und in den Burghof der Burg Dagestein. Hier fand dieser kleine romantische Weihnachtsmarkt statt mit vielen Essbuden, Warenständen und Feuerstellen zum Wärmen. An die kam man aber wegen des Besucheransturms kaum hin, es war schwierig, sich da durchzuschlängeln. Nach dem Auftritt der Schlichter Turmbläser zerstreuten wir uns alle, um zu schauen, zu essen und zu trinken. 

Auf dem Rückweg zu den Autos – wieder ruhig und auch stockdunkel - war man froh und ausgefüllt von diesem Wandertag in der "staden Zeit".