Tännesberg, geologischer Panoramaweg und mehr
Das war heute ein typischer Einstieg in den Herbst. Eine Wandergruppe von 11 Leuten trotzte dem Regen – man wurde ja schon am Treffpunkt nass – und fuhr nach Tännesberg, um den geologischen Lehrpfad im mittleren Oberpfälzer Wald zu erwandern. Mit Schirm und Regenumhang ausgerüstet, begingen wir diesen Pfad, der im Erdaltertum beginnt und in der Erdneuzeit endet. Am Wegesrand aufgestellte und gut beschriftete tonnenschwere Gesteinsblöcke zeigen den Werdegang der Erdkruste Bayerns. Diese Gesteinsarten, von Cordierit-Silimanit-Gneis über Kalksilikat-Fels, Serpentinit, Kohlenwaldquarzits und noch viele andere, haben nicht nur eine interessante geologische Geschichte, sondern sind auch wunderschön anzuschauen. Auch fanden sich gut verständliche Informations- und Schautafeln entlang des Pfades. Zu unserem Glück fanden wir auf dem Geologischen Lehrpfad eine offene Schutzhütte, die recht komfortabel für unsere Mittagsrast geeignet war.

 

Danach ging es auf angenehmen Wegen durch hellen Mischwald  bis zur Waldkirche. Pilze schossen aus dem Boden und skurille Baumreste zogen unsere Blicke an.
Zum Abschluss dieses etwas ungemütlichen Tages wurden wir im Cafe-Restaurant Sonnenhof in Tännesberg noch reichlich bewirtet. Da ließ sich auch noch die Sonne ein bisschen blicken und alle fühlten sich wieder wohl.

 

                                                                     Der geologische Lehrpfad

                                                                 Die Wanderung

                                                                       Gedanken zum Regen