Hainstetten – Buchberghütte – Hainstetten

 

Bei Minustemperaturen begann unsere Wanderung heute nahe Hainstetten und es wurde ein wunderbarer Wintertag. Gleich vom Parkplatz weg ging es hinein in den verschneiten Wald zum Rotbühlgipfel. Von da ab meist bergab, entlang des Fischerpointbaches. Schmale Pfade, voller Wurzeln, aber recht romantisch, führten bis zu einer Kehre und dann am Wilberbach entlang Nun gings aber bergauf zum Eichenberg, der als Zwillingsbruder des Buchbergs gilt, und dann zur Buchberghütte. Leider gab es bei der Anmeldung ein Mißverständnis, so dass für uns zwar reserviert war, aber keine Vorbereitungen in der Küche getroffen waren. Wir mussten deshalb ziemlich lange auf ein Mittagessen warten, in einem großen Raum im Oberstock, der nicht gerade warm erschien. Aber – Humor ist, wenn man trotzdem lacht – und das taten wir auch. Anschließend machten wir noch einen Abstecher zur Nepomukkapelle, eine hübsche kleine römischkatholische Kapelle, errichtet 1983. Schon beim Anstieg dorthin wurde man entschädigt für die nicht ganz so geglückte Mittagspause. Die Nachmittagssonne tauchte die auf dem Schneehügel stehende Kapelle in ein ganz besonderes Licht, ein bildschöner Anblick. Daneben auf der ehemaligen Keltenfliehburg gibt es einen Rast- oder Brotzeitplatz. von dem man eine herrliche Aussicht in die Umgebung hat – sofern die hohen Bäume das noch zulassen. So schön es hier oben war – wir mussten weiter, hatten ja noch einige Kilometer vor uns. Wieder aufwärts durch den Winterwald kam man zur alten Buchberghütte. Noch so ein idyllischer Platz, den man gleich für eine Wanderung im Sommer mit Rucksackverpflegung einplanen sollte, den Buchberggipfel haben wir dann doch ausgelassen. An der Hüttenbachquelle vorbei und durch den Teufelsgraben erreichten wir schließlich den Parkplatz, als bereits ein leichtes Abendrot durch die Bäume schien. Mit Bewegung in frischer, gesunder Luft durch unsere schöne Natur - ein voll ausgefüllter Wandertag. (CG)

 

Im Oberpfälzer Grenzland, Hartmannshof– Högen

 

Ein frostiger Tag war's heute, aber trocken und ohne den eisigen Wind der letzten Tage. In Weigendorf begann unsere Tour mit einem ca. 3 km langen stetigen Anstieg. Die Wege durch Wald und Felder waren hart gefroren, sodass unsere Schuhe mal ziemlich sauber blieben. Ein paar glatte und vereiste Stellen gab es allerdings auch. Der Frost heute Nacht und auch etwas Schneegriesel hatten die Baumwipfel rund um uns leicht überzuckert, was der ganzen Gegend einen winterlichen Zauber verlieh. Über Guntersrieth und vorbei an der Burgruine Lichtenegg kamen wir nach Högen, um beim Sternwirt einzukehren. Bekannt für das ansprechende Ambiente dort genossen wir die schön angerichteten und guten Speisen. Danach auf dem Rückweg machten wir noch eine kleine Rast in Haunritz bei der Kneippanlage – nicht um im kalten Wasser zu kneippen – eher um sich mit einem Schnapserl innerlich aufzuwärmen. Dann aber gings nochmal steil bergauf, zu einem wunderschönen Höhenweg, der als schmaler Pfad fast bis hinunter zum Parkplatz führte. Während der ganzen Wanderung waren immer wieder Ausblicke geboten in die Hügellandschaft der Umgebung, bei dem trüben Himmel aber wie so oft, nur schemenhaft. Der bezaubernde Anblick der verreiften Bäume entschädigte dafür aber durchaus. (CG)

 

 

 

Ins Hausener Tal   -   Hausen-Heimhof

 

  1. Zur ersten Sonntagswanderung in diesem Jahr trafen erfreulich viele Leute ein, und das trotz der kühlen Temperaturen. Von der Kirche in Hausen marschierten wir weg – hinein in einen eher trüben Tag. Allerdings war man schon dankbar, daß nichts von oben herunter kam. Die Tour verlief recht abwechslungsreich, mal rauf, mal runter, mal durch Wald und dann wieder auf freier Flur. Durch den Wald war es noch recht angenehm, sobald man aber ins Freie kam, blies uns ein eisiger Wind entgegen. Da wurden schnell wieder Stirnbänder, Ohrenschützer und Mützen rausgezogen. Einige Matschstellen mußte man zwar durchwaten, nach den vielen Regentagen hatte man aber Schlimmeres erwartet. Aicha und Flügelsbuch lag hinter uns und wir kamen zum Hausener Bach, der sich unterhalb der Burg Heimhof dahin schlängelt.  Die Burg Heimhof, erbaut im 14. Jahrhundert, ist das gut erhaltene Beispiel einer mittelalterlichen Wohnburg. Das Anwesen wurde 1855 verkauft verfiel anschließend, wurde 1922 vom Burgenforscher Bodo Ebhardt gekauft und restauriert. Seit 1958 ist Burg Heimhof im Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Das Burgschloss liegt auf einem in das Hausener Tal vorspringenden Bergsporn, etwa 25 m über dem Talgrund. Ein aus dem Fels gehauener Halsgraben wurde früher von einer Zugbrücke überquert. Der Anblick der Burg wirkt durch die dunkle Fassade und die zur Zeit sehr kahle Umgebung kalt und düster. Nach einer Weile entlang des Hausener Bachs kamen wir dann doch etwas ausgefroren nach Heimhof zum Gasthof "Burgschänke". Schön warm war's da, gutes Essen gab es auch und wir genossen eine angenehme Rast. Danach kam der wesentlich kürzere Teil der Strecke, natürlich wie immer zuerst aufwärts. Der immer noch beißende Wind trieb uns etwas rascher vorwärts und so erreichten wir bald den Parkplatz. Eine schöne, moderate aber sehr erfrischende Wanderung.