Tag des Wandern 14.05.2026

Für den heutigen Tag des Wanderns hatte man sich das Freilandmuseum Goglhof in Eberhardsbühl ausgesucht, ein Dreiseithof mit Wohnstallhaus, der ursprünglich 1767 erbaut wurde. Kurz vor dem Verfall des Goglhofs wurde er 1991 von einer Margarete Jäckel gekauft und aufwändig restauriert. Nun ist aus dem Hof ein Freilandmuseum geworden, das weiter gepflegt wird und noch immer mit Ziegen, Enten, Hühnern und Katzen belebt ist.

Wir wanderten also in drei Gruppen von Schönlind nach Eberhardsbühl, jede Gruppe eine etwas andere Strecke. Entgegen der Wettervorhersage " kalt, regnerisch, windig" erlebten wir einen wunderschönen blau-weißen Himmel, Sonnenschein und erträglichen Wind. Es ging auf Wiesenpfaden über kleine Anhöhen in den Wald und wieder hinaus in eine sattgrüne freie Flur. Kurz vor dem Ende des Bienenlehrpfades trafen dann aus drei Richtungen alle zusammen und konnten gemeinsam dort ankommen. Wie immer bestens von Maria organisiert, waren vor und im Stadl Biertische aufgestellt, wo sich die 35 Wanderer platzieren konnten. Ebenso stand ein Kessel mit schmackhafter Kartoffelsuppe – made by Maria – bereit, die mit oder ohne Wiener serviert wurde. Für Suppenkasper gab es Wiener mit Senf und Brot. Eine urige und gemütliche Rast. Danach wurde sogar noch Kaffee und von der Bäuerin selbstgemachte Kücheln angeboten. Währenddessen begrüßte uns der Hofbauer Jakob List und führte uns mit seinen Erzählungen in eine ganz andere frühere Welt, ohne Technik und Komfort. Alle Geräte und Werkzeuge, die damals für Feldarbeiten und Tierhaltung verfügbar waren, sind auf diesem Hof noch vorhanden. Danach erhielten wir noch eine Führung durch das Wohnhaus mit Informationen über das mühsame Leben der Vorfahren, natürlich mit ein paar Einlagen lustiger und witziger Geschichten. Nach diesem interessanten und amüsanten Nachmittag begaben wir uns auf den Rückweg, über den Bienenlehrpfad zurück nach Schönlind. – Jetzt verspürten wir doch noch ein paar Regentropfen!  (CG)